Die Auswahl der Wägezellen und Module erfolgt unter Berücksichtigung der Größe und Konstruktion der Behälter, deren Umgebungsbedingungen und der geforderten Genauigkeit.
Hochlastmodule wie die KIMD-1 werden zur Gewichts- und Mengenerfassung bei großen Lastbereichen eingesetzt. Sie sind statisch so konzipiert, dass sie direkt zwischen Fundament und Behälterabstützung installiert werden können und neben dem eigentlichen Moment in der Druckachse auch Abhebe- und Seitenkräfte aufnehmen können.
Schwerlastmodule wie die TWA werden zur Gewichts- und Mengenerfassung bei mittleren Lastbereichen eingesetzt. Auch sie sind statisch so konzipiert, dass sie direkt zwischen Fundament und Behälterabstützung installiert werden und hohe Abhebe- und Seitenkräfte aufnehmen können. Der Haupteinsatzbereich liegt in der Siloverwiegung bei Innen- und Außeninstallationen.
KIS-Präzisionsmodule werden zur sehr genauen Prozesskontrolle bei kleinen und mittleren, aber auch größeren Behältern einsetzt. Alle Module der KIS-Serie zeichnen sich durch eine einzigartige Konstruktion des Kraftaufnehmers aus. Zusätzliche thermische Belastungen sowie große horizontale Momente, wie sie z.B. bei Öfen im Stahlbereich oder bei Mischern und Rührwerksbehältern auftreten, werden durch diese Konstruktion ausgeglichen.
Standardmodule werden zur Prozesskontrolle oder zur einfachen Verwiegung bei kleinen bis mittleren Lasten eingesetzt. Die einfachen Einbaumodule bestehen aus einer Biege- oder Scherstabwägezelle mit Montagegrundplatte sowie einer Lasteinleitung mit Elastomerlager. Trotz des einfachen und kostengünstigen Aufbaues gewährleisten sie eine hohe Genauigkeit.












